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Erschienen am 16.11.2009 00:00
Volkstrauertag
In Gedenken an die Gefallenen
Die Hildburghäuser haben am Mahnmal für die Alliierten am Zentralfriedhof an die Opfer der Kriege gedacht.
Von Wolfgang Swietek

Hildburghausen - "Das erste Opfer des Krieges ist die

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Bürgermeister Steffen Harzer (rechts) und Vertreter des Stadtrates ehrten die Gefallenen mit einem Blumengebinde. Foto: Swietek
Bild:  
Wahrheit", erinnerte Superintendent Dr. Michael Kühne bei seinem Worten am Volkstrauertag. "Und wahr ist, dass von Deutschland der Krieg ausgegangen ist und unsägliches Leid über die Völker Europas gebracht hat. Das sollten wir nie vergessen, auch wenn es Menschen gibt, die uns dies anders erzählen wollen. Mögen alle zur Wahrhaftigkeit finden, die sich ehrlichen Herzens mit der eigenen Geschichte auseinander setzen."

Deshalb sei es ein guter Grund, dass sich Menschen am Volkstrauertag "gerade hier am Mahnmal für die Alliierten treffen, um deren Opfer zu gedenken". Der Einladung vom Bündnis gegen Rechtsextremismus waren gestern Vormittag rund 30 Hildburghäuser auf den Zentralfriedhof gefolgt. Auch in Eisfeld auf der Siegeshöhe gedachte man der Opfer der Kriege des vorigen Jahrhunderts. Der Heimatverein Wallrabs hatte für den Sonntagnachmittag ebenfalls eingeladen, um am Kriegerdenkmal die Gefallenen zu ehren.

"Mögen wir alle den Mut geschenkt bekommen", so der Superintendent in Hildburghausen, allen Unwahrheiten entgegen zu treten." Deshalb sei aller Gefallenen zu gedenken, nicht nur der des Zweiten Weltkrieges sondern aller Kriege. Und namentlich bezog Kühne auch die gegenwärtigen Kriege in der Welt mit ein, derer es ja mehr als genug gebe.

Vier Mitglieder der Bundeswehr, die an der kleinen Gedenkfeier teilnahmen, wussten wovon da die Rede ist. Sind ihre Kameraden doch an mehreren Schauplätzen dieser Welt im Einsatz. Einem Einsatz, der zwar als sogenannte friedenssichernde Maßnahme gilt, die aber immer öfter auch als ein "kriegsähnlicher Einsatz" bezeichnet wird.

"Dem Guten zu dienen und Dinge zu tun, die den Frieden in der Welt schaffen, das muss das Gebot der Stunde sein", so Michael Kühne. Von Deutschland müsse die Bitte um Vertrauen in die Welt gehen, dass von diesem Land nie wieder ein Krieg ausgehe. Darauf müssten sich alle verpflichten lassen, die guten Willens sind. Unabhängig welcher Partei oder Glaubensrichtung sie angehören. Menschlichkeit ist keine Frage des einzelnen sondern nur in der Gemeinsamkeit zu erreichen, in einem Land und auf dieser Erde. ws

 
 

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