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Erschienen am 21.07.2008 00:00
8. Keramik-Symposium
Auf heißen Keltenspuren unterwegs
Um die Technik der Kelten beim Brennen von irdenem Hausrat ging es am Wochenende
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Mario Henkel von der Keramikwerkstatt Henkel aus Suhl war mit seiner Kinder-Töpferei vor Ort und die kleine Alexandra (8) aus Mendhausen versuchte sich im Töpfern.
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HildburghausenDass auch kleine Besucher auf ihre Kosten kommen beim 8. Keramik-Symposium, das hatte sich spätestens herumgesprochen, als vor Wochenfrist zum ersten Mal Töpfern für Kinder in Römhild angesagt war. Am Samstag der abgelaufenen Woche gab es erneut ein Angebot für Kinder. Doch während beim ersten Termin für kleine Hobby-Töpfer „nur“ geknetet wurde und die Figuren einfach mit den Händen aus dem Tonklumpen heraus aufgebaut werden mussten, war diesmal Geschick an der Töpferscheibe gefragt.

Mario Henkel von der Keramikwerkstatt Henkel aus Suhl war mit seiner Kinder-Töpferei vor Ort und brauchte nicht lange auf neugierige Kinder zu warten die es kaum erwarten konnten, einmal selbst an der Töpferscheibe zu sitzen. Und zunächst sah das alles ja auch gar nicht so schwer aus, als der versierte Töpfermeister noch selbst am Arbeitsplatz saß – für Vorführungszwecke. Manches der Kinder tat sich zunächst schwer, aber Henkel verfügte über fast genau so viel pädagogisches wie handwerkliches Geschick und schaffte es, jedem Kind ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. Die kleinen Meisterwerke wurden gleich nebenan in einem Rohde-Brennofen für Hobbyzwecke gleich gebrannt.

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Dietmar Jahn brät hier beim Fischerfest gekonnt Makrelen. Über 200 Leute aus nah und fern amüsierten sich beim Fest bestens.
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Das Wochenende beim Römhilder Keramik-Symposium stand übrigens ganz im Zeichen der Kelten, die dereinst ja das Gebiet besiedelten. Schon Freitag Abend gab es einen ersten Fachvortrag dazu, den Antje Fritz von der Friedrich-Schiller Universität Weimar hielt. Die junge Frau beschäftigte sich darin mit den Brenntechniken der Kelten, die ja schon sehr früh die Kunst der Herstellung irdenen Geschirrs aus Ton beherrschten. Fritz stützte sich dabei auf Erkenntnisse, die durch archäologische Ausgrabungen der Töpfersiedlung bei Brendlorenzen belegt sind.

Wer wollte, konnte sich auf Wanderschaft begeben, um guten Ton selbst zu finden und aufzubereiten am Samstag. Vorträge rund um die Keramikherstellung und die Kunstfertigkeit der keltischen Siedler, am Abend ein keltisches Essen bei keltischer Musik und am Sonntag das vom örtlichen Anglerverein organisierte und in Römhild sehr beliebte Fischerfest rundeten die zweite Woche des Keramiksymposiums ab. Schade war nur , dass am Samstag das Kindertöpfern durch starke Regengüsse beeinträchtigt wurde. rue

 
 
 

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