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Erschienen am 24.07.2008 00:00
Keramik-Symposium
Festmarathon endet
Kino, Kabarett und Jazz zum Abschluss

RömhildMit kulturellen Highlights geht am Wochenende das Internationale Keramik-Symposium „Phönix aus der Asche“ in Römhild

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Letzte Handgriffe vor dem Brennen: Elzbieta Grosseova, Danijela Pivasevic-Tenner und Stephanie Link (v.l.) gehören zu den Teilnehmerinnen des Internationalen Keramik-Symposiums in Römhild, das am Wochenende nach vierwöchiger Dauer zu Ende geht.
Bild: frankphoto.de
zu Ende. Im Mittelpunkt steht natürlich die Werkstatt-Halle auf dem Eliog-Gelände, wo ab 16 Uhr alle beteiligten Künstlerinnen nach vier Wochen intensiver Arbeit ihre Werke der Öffentlichkeit vorstellen werden. Das Rahmenprogramm zum Symposium beginnt jedoch schon am Freitagabend, diesmal um 20 Uhr im Schloss Glücksburg mit einer Lesung von Karl Thränhardt über die Römhilder Töpfergeschichte. Der Titel seines Buches: „Hamann, Mönchshof!“.

Film ab im Schloss

Ab 22 Uhr heißt es dann wieder „Film ab“. „Kukushka“, eine russisch-finnische Produktion, spielt Ende des 2. Weltkriegs im Norden Russlands und erzählt die Geschichte des kriegsmüden Finnen Veiko. Er wird von seinen Kameraden den Feinden als Lockvogel ausgeliefert, doch er entkommt und findet bei der samischen Bäuerin Anni Unterschlupf. Es entspinnt sich eine Liebesgeschichte,

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Clemens-Peter Wachenschwanz.
Bild:  
die die Zuschauer unweigerlich in ihren Bann zieht.

Wer immer noch nicht genug hat vom Töpfern, für den gibt es ab 17 Uhr noch einmal im Schlosshof die Gelegenheit, sich am Material Ton zu versuchen. Um 17 Uhr beginnt in der Gaststätte „Zur Glücksburg“ auch ein Elektronik-Dart-Turnier.

Ab 20 Uhr lädt im Festsaal des Schlosses Glücksburg Clemens-Peter Wachenschwanz zum Kabarett-Abend. „Wachenschwanz – ich heiß’ wirklich so“ ist der Titel seines neuen Soloprogramms. Darin geht der „Südthüringer mit fränkischer Trübung“ auf Wurzelsuche. Der Klavierkabarettist grübelt und gräbt nach seinen Wurzeln und saugt daraus Würze, die ebenso belebend wie bedrohlich wirken kann, die Angst macht, aber auch Lachtränen stillt. Wachenschwanz singt natürlich wieder und spielt dazu Klavier. Da gibt es zarte, aber auch nahezu schwarze, ganz urige Songs. Karten können im Museum Schloss Glücksburg vorbestellt werden unter 036948/80140 oder per Fax 036948/88122. Ab 22 Uhr werden dann jazzige Töne angeschlagen im Festsaal – die Hibu Allstars bieten Jazz vom Feinsten zum Vergnügen aller, die vier ereignisreiche Wochen musikalisch ausklingen lassen wollen. Mehr als 700 Besucher fanden in dieser Zeit den Weg ins Römhilder Schloss oder zur Keramik-Werkstatt auf dem Eliog-Gelände. ng/red

 
 

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