Wer hat zweijährige Schäferhündin in einer Reisetasche ausgesetzt? Kadaver war bereits angefroren.
Arnstadt - Das corpus delicti liegt bereits im Bauhof, als
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Der Kadaver der zweijährigen Hündin.
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Amtstierärztin Angelika Hinke-Brückmann Dienstagmorgen alarmiert wird. Kameraden der Feuerwehr haben unter der Brücke im Lohmühlweg eine Sporttasche mit dem Kadaver einer Altdeutschen Schäferhündin gefunden. ,,Das etwa zweijährige Tier war völlig abgemagert'', sagt die Tierärztin. Es muss noch gelebt haben, als die Tasche abgestellt wurde. Das sei aus dem Grad der Leichenstarre und dem bereits angefrorenen Kadaver ersichtlich.
Dass das Tier lebendig abgelegt wurde, vermutet auch Amtsleiter Michael Gürtler. Genaueres könnte nur eine Sektion ergeben. ,,Doch die lohnt nicht mehr'', sagt er gegenüber dieser Zeitung. Sicher ist nur, dass das Tier einen Leidensweg bei seinem Besitzer hinter sich hat. Verendet ist die junge Hündin wahrscheinlich an den Folgen der Unterernährung - in Verbindung mit der Kälteeinwirkung der Nacht.
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In dieser Tasche wurde das Tier ausgesetzt.
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Angelika Hinke-Brückmann ist Amtstierärztin für Tierschutz im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landratsamtes. Da ist sie vieles gewöhnt. Räumungen von verwahrlosten Gehöften und Häusern sind nichts
Ungewöhnliches. ,,Ich arbeite da eng mit dem Tierschutzverein Ilmenau und Umgebung zusammen'', sagt sie und lobt die Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden Regina Urbatschek. In den meisten Fällen müssen Tiere untergebracht werden. In diesem Fall war es dafür bereits zu spät. ,,Wir wollen wissen, wer so etwas tut'', sagt Angelika Hinke-Brückmann. Das abgemagerte Tier muss auch den Nachbarn aufgefallen sein.
Deshalb sucht das Veterinäramt nach Hinweisen. Wer erkennt die Tasche in Zusammenhang mit einem abgemagerten Schäferhund? Hinweise bitte ans Veterinäramt: 03628/738 636