Neustadt - Die Freude bei den 45 Mitgliedern des SV
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"Viele der damaligen Juniorenspieler sind dabei geblieben und heute noch aktiv." Sie haben auch großen Anteil am sportlichen Höhenflug des SV Olympia im Jahr 2008: den Aufstieg in die Kreisliga des Ilmkreises. "Da spielen wir heute noch", so Vorsitzender Rißland. Ein weiteres wichtiges Datum ist für den Vorstand die Gründung einer Spielergemeinschaft im Nachwuchsbereich mit dem FSV Großbreitenbach-Altenfeld.
Das Sportlerheim des SV Olympia spielt in den zwei Jahrzehnten des Bestehens eine besondere Rolle. Es war nicht nur Gründungs-Lokal, worauf der derzeitige SV-Vorsitzende Wolfgang Rißland hinwies, sondern erfreute sich seither einer beständigen Aufmerksamkeit der SV-Sportler. "Das Sportlerheim am Sportplatz gehörte ehemals der BSG Chemie und wurde dann von der Kommune übernommen. Der SV Olympia ist Nutzer und gleichzeitig Betreiber der Gaststätte.
Die Mitglieder des SV Olympia waren es aber auch, die seither viele Stunden Eigenleistung in das Sportlerheim gesteckt haben, um es zu erhalten und auszubauen." Rißland nannte da beispielsweise den Bau neuer Umkleidekabinen im Frühjahr 1995, den Umbau der Vereinsgaststätte und den Bau der Überdachung vor dem Sportlerheim mit tatkräftiger Sponsorenhilfe vom Knoch-Glaszentrum in Gräfinau-Angstedt, dem Arbeitsort von SV-Vorstandsmitglied Andreas Theil.
Auf ein ganz besonderes Stück Erinnerung wies der stellvertretende Vorsitzende Michael Beetz hin - auf den Gedenkstein vor dem Sportlerheim an die zehnjährige Sportfreundschaft mit dem FC Breugel in Belgien. Mit den Belgiern verbindet die SV Olympier nicht nur die Erinnerung an ihr erstes internationales Freundschaftsspiel am Rennsteig im Mai 1992, sondern auch an eine Mehrtagesfahrt mit 70 Fußballern zum FC Breugel im Jahr darauf.
Der SV Olympia ist ohnehin "international" aufgestellt. So fand sein erstes Auswärtsspiel im Mai 1991 beim ASKÖ Gmünd in Österreich statt - mit Rückspiel in Neustadt im März 1993 auf Schneeboden. "Trotz dieses Heimvorteils auf Schnee haben wir damals nicht gewonnen", erinnert Günter Oßmann.
Mindestens ebenso wichtig wie das Jahr 2010 ist für die Olympia-Fußballer das Jahr 2012. "Nicht etwa wegen der Olympischen Sommerspiele, sondern weil wir hoffen, in diesem Jahr das große Turnier aller Fußballmannschaften der Neustadts von Deutschland ausrichten zu können. Als Mannschaft daran teilgenommen haben die Olympia-Fußballer zu Pfingsten 1990 zum ersten Mal sogar noch vor der Gründung ihres Vereins in Neustadt Odenwald. "Die Chancen, dass dieses Neustadt-Turnier bei uns stattfinden könnte, stehen nicht schlecht", erklärte Andreas Theil. "Die anderen Neustadt-Mannschaften wollen auch einmal hier oben auf dem Rennsteig kicken."


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