Stadtilm - Die deutschen Zollbehörden haben am Dienstag in Stadtilm (Ilmkreis) über 1200 Flaschen gefälschten, in der Ukraine hergestellten Champagner vernichtet. Die Aktion unter Aufsicht des Erfurter Hauptzollamtes dauerte mehrere Stunden.

Unter Aufsicht von Zolloberinspektor Jürgen Albrecht werden am 5. Februar 2008 in Stadtilm 1200 Flaschen gefälschten, in der Ukraine hergestellten Champagners vernichtet.
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Die Flaschen waren im November 2007 in der Nähe von Chemnitz bei einer Zollkontrolle entdeckt worden. Die mit der Herkunftsbezeichnung «Champagne» in deutscher und kyrillischer Schrift ausgezeichneten Produkte sollten in die Schweiz geliefert werden.
Seit 2003 ist die Herkunftsbezeichnung «Champagne» per EU-Verordnung in den meisten Länder der Welt geschützt. Der Zoll hatte deshalb den Champagne-Gesamtverband informiert, der die Vernichtung veranlasst hat. Es handelte sich nach Angaben des Verbandes um die größte Vernichtungsaktion gefälschten Champagners in Deutschland seit 2003. (red/dpa)









