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Erschienen am 30.06.2009 00:00
Schramm: Diebstahl war zweitrangig

Ilmenau - Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat das Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls im Landespatentzentrum Paton an der TU Ilmenau mit Verfügung vom 22. Juni eingestellt. Der Anfangsverdacht gegen eine Frau und vier Männer habe sich im Ergebnis des Ermittlungsverfahrens nicht bestätigt.

Institutsleiter Reinhard Schramm hat gestern gegen die Einstellung des Verfahrens Beschwerde eingelegt. ,,Die Verwüstungen in unseren Räumen haben Sie als besonders schweren Fall des Diebstahls eingeordnet, obwohl es eindeutig Verwüstungen mit rechtsradikalen und antisemitischen Hintergrund waren, wie die Hakenkreuze ... beweisen.'' Der Diebstahl sei zweitrangig, hier handele es sich um eine rechtsextremistische Untat, so Schramm.

Am 10. und 11. Januar 2009 waren Unbekannte ins Paton eingedrungen und hatten die Räume verwüstet und mit Hakenkreuzen beschmiert. vp

 
 

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