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„Vorbei ist die Sauregurkenzeit. Denn nun beginnt auf jeden Fall unser aller 475. Wasunger Karneval“, begrüßte WCC-Präsident Martin Krieg die Exprinzen, Ehrenpräsidenten, die Stadträte, Bürgermeister, Pfarrer und all das närrische Volk, das sich im Park Schöppenwerth rund um die Narrenburg, das Vereinshaus des WCC, versammelt hatte.
Woesinge A-hoi!
„Wir Wasunger Narren haben lange gewartet, doch nun wird närrisch durchgestartet. Ab jetzt wird gewerkelt, gebaut, gedichtet, so manches Kostüm für den Umzug gesichtet.“ Mit einem dreifach kräftig donnernden Woesinge A-hoi erklärte Martin Krieg den Jubiläumskarneval unter dem Motto „So ebbes goas noch net“ für eröffnet.
Wasungens Bürgermeister Manfred Koch ließ es sich auch heuer nicht nehmen, dem WCC alles Gute mit auf den Weg in die närrische Zeit zu geben. Und erinnerte, dass der WCC als Verein nun schon seinen 40. Geburtstag feiert. Sein Wiegenfest beging gestern ebenso Wolfgang Schulz, den der WCC mit einem Blumenstrauß erfreute.
Den Ehrenorden des WCC für Verdienste um den Wasunger Karneval erhielten Bernd Kaiser, Rudi Werner, Günter Burkhardt – über den Thüringer Löwen in Bronze, eine weitere karnevalistische Ehrung, freuten sich Ingo Fuß und Silvio Herm.
Darüber hinaus vergaß Martin Krieg auch seine unermüdlichen Mitstreiter, die elf, 22 und 33 Jahre Mitglied im WCC sind, nicht und zeichnete sie aus.
Musikalisch, mit viel Freibier, Sekt und anderen launehebenden geistigen Getränken erlebten die Wasunger und ihre Gäste einen durchaus geselligen und lustigen 11. 11. getreu den Worten Martin Kriegs: „Denn eines weiß ein jedes Kind: Dort, wo echte Narren sind, läuft das Leben nie verkehrt und es ist immer lebenswert. Werft eure Sorgen über Bord, denn ihr wisst, in unserem Ort wird jeder Bürger hoch verehrt, wenn er mit uns Narren nur verkehrt …“ Kerstin Hädicke











