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Erschienen am 09.02.2010 00:00
Hallenfußball
Die Finalteilnehmer stehen nun fest
Hauchdünne Entscheidungen bei den Zwischenrunden der Kreismeisterschaft.
Von Peter Freche

Steinbach-Hallenberg - Nach zwei Vorrunden- und fünf Hauptrundenturnieren

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Die WSG Zella-Mehlis (rote Trikots) setzte sich in der Zwischenrundengruppe 2 durch und schaffte souverän den Einzug in das Finale der Hallen-Kreismeisterschaft. Foto: frankphoto.de
Bild:  
standen am vergangenen Wochenende nun die beiden Zwischenrunden der Hallenfußball-Kreismeisterschaft des KFA Werra-Rennsteig auf dem Programm. In zwei Staffeln mit jeweils sechs Mannschaften wurde in Steinbach-Hallenberg das Sextett ermittelt, das am kommenden Sonnabend ab 13 Uhr in Schmalkalden um die Hallen-Krone kämpfen darf. Die Qualifikation geschafft haben der FSV Grün-Weiß Steinbach-Hallenberg II, der FSV Floh-Seligenthal, der VfB Hachelstein Asbach, die WSG Zella-Mehlis, der 1. Suhler SV 06 II und der SV Jugendkraft Albrechts. Dass die Entscheidungen über das Weiterkommen auf des Messers Schneide standen, verdeutlicht die Tatsache, dass die viertplatzierten Teams des TSV 1883 Benshausen und der SG Viernau/Rotterode jeweils nur um einen Punkt an der Finalteilnahme vorbeischrammten.

Geheimfavorit ist gescheitert

Steinbach-Hallenberg II krönte sich in der Staffel 1 zum Zwischenrundensieger. Die Grün-Weißen ließen lediglich eine Niederlage zu, absolvierten das Turnier in souveräner Manier und zeigten über weite Strecken sehr ansehnlichen Hallenfußball. Nur durch das Torverhältnis getrennt waren Floh-Seligenthal und Asbach auf den Plätzen zwei und drei. Im direkten Duell gingen die beiden Teams mit einem 1:1 auseinander. Nur um Haaresbreite verpasste Geheimfavorit Viernau/Rotterode den Einzug in die Endrunde. Die Spielgemeinschaft konnte in Steinbach-Hallenberg nicht ganz an die glänzende Vorstellung von vor einer Woche bei der Hauptrunde anknüpfen. Dies lag sicherlich auch an der Konkurrenz, die diesmal ein anderes Kaliber aufwies. Größtes Problem der SG Viernau/Rotterode war die Chancenverwertung, denn es blieben einfach zu viele gute Spielzüge ungenutzt. Wernshausen hielt sich tapfer, hatte mit dem Ausgang des Turniers jedoch ebenso wenig zu tun wie Schlusslicht Schmalkalden II. Dass die Schmalkalder lediglich mit fünf Spielern antraten, war allerdings bedenklich. Die Strafe folgte auf dem Fuße, denn die Ausbeute von null Punkten und 4:31 Toren muss man als desolat bezeichnen.

Deutliche Niveausteigerung

Auf deutlich höherem Niveau als die erste Zwischenrunde verlief das zweite Turnier, bei dem die Auslosung dafür sorgte, dass gleich sechs Kreisligisten gegeneinander antraten. Viele knappe Resultate waren der Beleg dafür, dass die Spiele zumeist ausgeglichen verliefen. Den längsten Atem hatte die WSG Zella-Mehlis. Sie blieb ohne Niederlage, holte elf Zähler und setzte sich mit einem Punkt Vorsprung vor dem Suhler SV II und Albrechts durch. Mit dem undankbaren vierten Rang musste Benshausen vorlieb nehmen. Die "Sandhasen" hätten das Erreichen der Finalrunde durchaus verdient gehabt, kassierten jedoch eine Niederlage zu viel. Von Brotterode hatten sich die Experten etwas mehr versprochen. Letztlich reichte es für die Fußballer vom Inselsberg ebenso wie für Mäbendorf in fünf Spielen nur zu einem Remis. Dieses resultierte aus dem direkten Vergleich, der 2:2 endete.

 
 

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