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Suhl - Vormittag, Sonntag und ein Saal voller Menschen mit guter Laune, während draußen vor der Tür Suhl im Schnee zu versinken droht. Wie das geht? Indem man ein Fass aus Narretei, Musik und Tanz aufmacht. Und freilich das eine oder andere voll Bier, auch wenn sich Oberbürgermeister Jens Triebel bei deren Anstichen einmal mehr mit roter Fassbrause schadlos hielt. Nun ja, das Suhler Narrenvolk hat sich ja auch lange genug in SCC-Frühschoppen-Abstinenz üben müssen...
Und nun endlich wieder großes Kino, wie die Parallelen zu einschlägigen Streifen als Gedankenspiel aufdrängen. Ob nun Dirty Dancing, Fluch der Karibik, Schweigen der Lämmer oder der Rosarote Panther - Regie und Akteure des Suhler Carneval Clubs wussten dazu auf närrische Art Politik und Kunst als Protagonisten zu platzieren, sodass dann doch die Heide im CCS wieder brannte. Dies umso mehr, als sich der Frühschoppen mit Auftritten unter anderem des Christian Lusky als Johannes Heesters, des Tanzmariechen Juliane Schneider, der Funken und Fünkchen des SCC, der Anonymics und mit Musik der Bigband "Andreas Lotz" und der Salt River Jazz Band auf die Mittagszeit zu bewegte.
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Gigantisches Klangbild
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Auf einem Gefährt, das dem Papamobil nicht unähnlich, aber nicht ganz so sicher ist, wurde Andreas Lotz vor die Bühne gerollt. Er feierte ebenfalls ein Jubiläum - vor 20 Jahren war er erstmals beim SSC als Dirigent zugange. Und gestern hatte er die gesamte Parade aus über 160 Musikern unter einen musikalischen Hut zu bekommen.
Ähnlich groß der Job des Ingo Rebhan, der seine Moderatoren-Premiere feierte und in die Fußstapfen tritt, die sein Vaters Michael in recht großen Exemplaren hinterlassen hat. Die Neuauflage des Frühschoppens hat gehalten, was die Erinnerungen an frühere versprochen haben. In diesem Sinne: Dem SCC ein "Sulli Sulli Helau".




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