Suhl - Ein knallbuntes, dreistündiges Programm mit
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Zugaben als Pflichtprogramm
Angesichts des zu erwartenden Runs auf die karnevalistische Ikalla-Hochburg hatten die Karnevalisten an OB Jens Triebel eine kleine Forderung gestellt, den Standstreifen auf der Haseltalbrücke als Parkfläche freizugeben. Per gläsernen Aufzug an einem der Brückenpfeiler sollten dann die närrischen Gäste ungehindert in die Narrhalla gelangen. Der OB hätte sich die Forderungen zwar angehört, "passiert ist aber nichts", orakelte Vereinssprecher Bernd Domagalla. "Stattdessen wurde uns der Eingang zugebaut." Der erschwerte Zugang mit Umleitung war aber für die treuen Ikalla-Anhänger kein Hindernis, um lauthin donnernd in das "Ikalla he- lau" einzustimmen. Was von nun an dem vollen Haus geboten wurde, war karnevalistischer Hochgenuss, was nicht nur der Beifall und die zahlreichen "Zugabe-Rufe" bescheinigten, die selbst zum stimmungsvolle Finale nicht verhallten. Von so viel Begeisterung war selbst
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Breit gefächert wie noch nie waren die Tänze. Los ging's mit den Tanzmariechen Lucie und Katlin, die mit brillanten Darbietungen die Stimmung anheizten. Für einen weiteren Knaller des Abends sorgten Steffi, Romy und Christine mit ihrer Straußenparty - eine fürwahr hollywoodreife Nummer. "Die
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Begeisternde Garde-Tänze
Für einen tänzerischen Augenschmaus sorgte die Kleine Garde unter ihren Trainerinnen Kristin Kaiser und Anne Zimmermann. Als Schlümpfe und Mäuschen verkleidet ließen sie fast alle Programm-Highlights des KIKA-Fernsehen Revue passieren. Der mittlere Garde-Jahrgang verzauberte das närrische Publikum mit bunten Wetterkapriolen. "Mit Euch wird der Regen sogar zum schönen Wetter", interpretierte Domagalla die Tanzshow.
Rissen die Weight Watchers-Frauen in der letzten Saison die Närrinnen und Narren mit ihrer Rotkäppchen-Parodie vom Hocker, verkündeten sie diesmal die ganze Wahrheit über Schneewittchen und die sieben Zwerge. Mit so viel Witz, Charme und zeitnaher Parodie strapazierten sie die Zwerchfelle fast bis zum Umfallen. Und die Moral von der
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Wie schon beim Büchsenball am Freitag löste das Männerballett der Ikalla närrische Ovationen aus. In ihren leuchtenden Orangewesten verkörperten die Männer die Saubermänner der Nation. Doch es waren nicht nur Närrinnen, Zugaben einforderten, sondern auch Vertreter gleichen Geschlechts. Sie hofften wohl, dass den beleibten Tänzern die Luft ausgehen würde. Weit gefehlt, sie standen trotz Zugaben fest auf beiden Beinen. Sensationell die "Kung fu Fighting" Darbietung der Weight Watchers. Als aufgeblasene Sumo-Kämpfer demonstrierten sie perfekte fernöstliche Kampfkünste in bisher einmaliger tänzerischer Formation. Für die satirische Würze des Gala-Abends sorgten die Büttenredner. So gab Achim Hellmich dem Publikum wertvolle Tipps, mit welchen Folgen sich die riesigen Schneemassen bekämpfen lassen. Barbara von Nordheim, zum ersten Mal bei Ikalla in der Bütt, präsentierte ihre Erlebnisse bei Tupper-Partys und gab Beratungshinweise zum gegenseitigen Austausch von Dosen und Büchsen. "Solch lustige Beratungsstunden wünschen wir uns noch viele", lobte Domagalla ihren Vortrag. Und was wäre ein Ikalla-Karneval ohne Rudi & Charly ? Diese Frage beantwortete Präsident Rudi Butkus ganz zur Zufriedenheit eines begeisterten Publikums.
"Das war absolute Spitze, was ihr geboten habt", lobte Butkus das Engagement aller Akteure. Er sei stolz, einem solchen Verein als Präsident vorzustehen.








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