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Ressort Suhl Lokal
Erschienen am 03.08.2007 00:00
ZWISCHENBILANZ DER FREIBÄDER
Saison fällt ins Wasser
Kaum noch Hoffnung auf Badewetter
Bei dem durchwachsenen, eher aprilhaften Wetter zieht es die Suhler offenbar mehr in ihr Hallenbad als in ähnliche Einrichtungen unter freiem Himmel.

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Blick ins leere Freibad Goldlauter. Blauer Tisch, kein blauer Himmel. Die Besucher bleiben an solchen Tagen aus.
Bild: frankphoto.de
SUHL – Es wird eine besucherschwache Saison in den Freibädern in Suhl. So viel zeichnet sich bereits ab. Lufttemperaturen um häufig nur 20 Grad, Regen und Wasser – Werte, die zum Beispiel am 1. August in Goldlauter nur 14 Grad auf das Thermometer brachten – laden offenbar nur wenige Menschen in die Freibäder ein. „Mit Stand 20. Juli hatten wir im Freibad Dietzhausen 1 788 und in Goldlauter 1 595 Badegäste in dieser Saison“, sagte Holger Uske, Pressesprecher der Verwaltung, gestern über den aktuellen Zwischenstand der Besucherzahlen in den beiden Suhler Freibädern. Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt, wie wenige Menschen es damit in die Freibäder lockte: Allein im Juli 2006 kamen ins Schwimmbad nach Goldlauter 7 523 Besucher. In Dietzhausen waren es im gleichen Zeitraum 5 676 gewesen.

An den wenigen Tagen, an denen die Sonne es allerdings gut mit den Suhlern meinte, zog es diese auch in die Freibäder. Am 16. Juli etwa meldete das Goldlauterer Waldbad 455 Besucher. Es war der in diesem Jahr bestbesuchte Tag der Einrichtung.

Dem bisher zu kalten und zu nassen Sommer kann das Ottilienbad indes einiges abgewinnen. Vor allem auch wetterbedingt kann sich das Hallenbad im Zentrum der Stadt „derzeit nicht beklagen“, so die Leiterin Martina Boxberger. „Die Besucherzahlen sind gut“, sagt sie ohne weitere Details zu nennen. Dass mehr Menschen als sonst bei dem sonnenarmen Wetter nun verstärkt Sauna oder Sonnenbank nutzen, kann aber sie nicht bestätigen.

In den Suhler Freibädern, denen es damit ebenso geht wie gleichartigen Einrichtungen in Südthüringen, bedeutet die unfreiwillige Besucherpause aber keine Ferien für die Angestellten. „Wir reinigen und halten instand, wenn keine oder nur wenige Besucher da sind“, sagen die Leiter der Freibäder in Goldlauter und Dietzhausen, Katharina Bohlig und Sven Greifzu, unisono. Die Hoffnung auf ein paar weitere schöne Badetage haben sie zwar noch nicht ganz aufgegeben, doch sie schwindet mit jedem trüben Tag. „Ein paar sonnige Momente wird es bestimmt noch geben, aber dass nun der ganze August nur Badewetter bringt, kann ich mir nicht vorstellen“, meint Bohlig. Obwohl: Bei den jüngsten Wetterkapriolen weiß man nie ... (sh)

 
 

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