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Ressort Feuilleton
Erschienen am 01.07.2008 00:00
VIII. Keramiksymposium
Wiederauferstehung des verloren Geglaubten
Fünf Künstler aus vier Nationen arbeiten vier Wochen lang in Römhild

Römhild Seit gestern gibt es das VIII. Internationale

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Die Teilnehmer des VIII. Internationalen Keramiksymposiums (v.l.): Gudrun Petzold und Stephanie Link aus Deutschland, Heidi Preuss aus den USA, Danijela Pivasevic-Tenner aus Jugoslawien und Elzbieta Grosseova aus Polen vor der Römhilder Glücksburg. Foto: M. Ehrlich
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Keramiksymposium in Römhild. Es beendet eine 15 Jahre lange Pause des bereits zu DDR-Zeiten in Ost und West renommierten Kunst-Ereignisses, das seit 1975 die jahrhundertealte Keramiktradition der Stadt aufgreift. Zweifel am Zustandekommen dieses Symposiums gab es eine Menge – nicht zuletzt wegen dem stattlichen Sümmchen, das für die Stipendien, für die Arbeitsmaterialien, für die Unterbringung der Teilnehmer und für das umfangreiche Kulturprogramm während der kommenden vier Wochen aufgebracht werden musste.

Landrat Thomas Müller, der Schirmherr, drückte es zur Eröffnung gestern Nachmittag so aus: „Ich habe immer daran geglaubt, dass es gelingt, weil es hier in Römhild genügend Verrückte gibt.“ Damit meinte er natürlich die von der Idee dieses Symposiums Besessenen, die sich in einem Förderverein zusammengeschlossen haben. Dessen Vorsitzender Stefan Hasenöhrl drückte seine Freude gestern mit dem Satz „Ich bin einfach überglücklich“ aus. Und in der Tat ist den Organisatoren Respekt zu zollen für die Zähigkeit, mit der sie ihr Ziel seit Monaten verfolgt haben. Aber auch den zahlreichen regionalen Geldgebern ist für ihre Unterstützung zu danken.

Fünf Künstler aus vier Nationen werden bis zum 27. Juli in Römhild mit ihrer jeweils ganz eigenen Formsprache das vorgegebene Thema „Phönix aus der Asche“ bearbeiten und dabei ihre Reflexionen auf Land und Leute im Grabfeld mit einfließen lassen. „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und auf die Impulse“, sagte der Hildburghäuser Landrat. Ihm ist daran gelegen, dass das Ereignis Wurzeln schlägt und auch ein IX. und ein X. Symposium zeitigt. lau

 
 

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