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Ressort Thüringen
Erschienen am 25.02.2010 00:00
Politische Bildung
Geschichtsmesse zur DDR-Aufarbeitung - 180 Experten in Suhl

Suhl - Für die politische Bildungsarbeit ist Suhl deutschlandweit die erste Adresse, wenn es um die Erforschung der SED-Diktatur und ihres Endes geht. Bereits zum dritten Mal treffen sich rund 180 Bildungsexperten und Zeitgeschichtsforscher auf Einladung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einer "Geschichtsmesse" im Suhler Ringberg-Hotel. Heute Mittag startet das viertägige Forum unter dem Titel "20 Jahre deutsche Einheit in Europa".

In den diversen Foren, Workshops und Podien tauschen sich Vertreter von Institutionen und Initiativen, von Schulen, von Bund, Ländern und Kommunen, von Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen aus. Mit dabei sind unter anderem Markus Meckel und Rainer Eppelmann, einst Minister in der ersten und letzten demokratisch gewählten DDR-Regierung, Altbischof Axel Noack sowie der Philosoph und SPD-Politiker Richard Schröder.

Während die Fachtagung nur für angemeldete Teilnehmer zugänglich ist, sind zwei Abendveranstaltungen offen für Gäste: Heute um 19.30 Uhr liest Christian von Ditfurth aus seinem Buch "Die Mauer steht am Rhein", und am Freitag um 19.30 Uhr wird "Der Beitritt" gezeigt, ein Film über die letzten Monate der DDR. red

 
 

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Kommentare zum Artikel

  • von rolando am 25.02.2010 10:31
    Geschichtsmesse zur DDR-Aufarbeitung…
    …oder ein weiterer Versuch, mit 180 „Experten“ zu verordnen, wie man in der DDR gelebt hat. Wie wird man eigentlich so ein „Experte“?
    Erstmal eine geschlossene Tagung und dann zwei Abendveranstaltungen mit wahrscheinlich geladenen Gästen. Warum geht man nicht unters Volk, noch gibt es genügend Zeitzeugen.
    Unter den genannten „Experten“ befindet sich auch Markus Meckel. Gegen ihn wird zurzeit wieder mal ermittelt - diesmal wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung.
    Nun gut, er ist noch nicht verurteilt, aber seine Teilnahme ist deshalb schon seltsam.
    Ich wünsche mir von der Tagung ein ordentliches Gelingen und vom Freien Wort eine transparente Berichterstattung.

 

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