Erfurt - Für das Ausspähen der Daten von Bankkunden in Erfurt und Weimar muss ein 23-Jähriger für zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Erfurt verurteilte den Bulgaren am Mittwoch wegen bandenmäßigen Fälschens von Zahlungskarten und Computerbetrugs.
Der Bulgare, der am 15. September 2009 in Weimar festgenommen wurde, sagte im Prozess, er habe in Erfurt ein Lesegerät und eine falsche Tastatur in einer Bank angebracht. Wie die Daten weitergegeben wurden, wisse er nicht.
Laut Anklage wurden dort 56 Daten ausgespäht und davon Rohlinge angefertigt, von denen in Südafrika und Bulgarien insgesamt 14.000 Euro abgehoben wurden. Der Ausspäh-Versuch in Weimar scheiterte. Der Mann akzeptiert das Urteil. (dpa)
Ressort Thüringen
Erschienen am 10.03.2010 16:24
Justiz
Haftstrafe für Ausspähen und Fälschen von EC-Karten
Drucken|
Speichern|
Versenden
|
Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Drucken
Speichern
Versenden












