Erfurt/Jena/Gera – Die ins Doping-Zwielicht geratenen Wiener Blutplasma-Firma Humanplasma hat auch ein Filialnetz in Thüringen betrieben. In den Innenstädten von Erfurt, Jena und Gera gab es Institute des österreichischen Unternehmens. Im Jahr 2006 seien diese durch die Haema AG übernommen worden, sagte Haema-Sprecher Jan Noack am Mittwoch auf Anfrage dieser Zeitung.

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„Das sind reine Abnahme-Zentren gewesen, die von der technischen Ausstattung her überhaupt nicht zur Durchführung von Blutdoping geeignet waren“, betonte der Sprecher und wies jegliche Verstrickungen der Thüringer Filialen in den Skandal als „absurd“ zurück.
Auch der Geschäftsführer von Humanplasma, Lothar Baumgartner, wies alle Anschuldigungen von sich: „Unser Unternehmen stellt ausschließlich Plasma zur therapeutischen Anwendung und zur Produktion von Medikamenten her.“ Neben den Filialen in Thüringen hatte Humanplasma zudem Außenstellen im sächsischen Chemnitz, Zwickau und Plauen. Auch diese wurden von der Haema AG mit Sitz in Leipzig übernommen und werden nach Angaben von Noack als „ganz normale Blutspendezentren“ betrieben. mey

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