Freies Wort

Kontakt Impressum als Startseite Sitemap
Suche

 
 
Thüringen
 
Leserreisen 2010 fw_leserreisen_2010.jpg
 
Thüringen
 
Leute



Sie befinden sich hier: Home
Ressort Thüringen
Erschienen am 04.04.2008 00:00
Rassismus
Grüne kritisieren Rudolstädter Stadtchef
Angriffe nicht herunterspielen

Rudolstadt/BerlinNach Anfeindungen gegen eine indischstämmige Pfarrersfrau und deren Kinder in Rudolstadt steht Bürgermeister Jörg Reichl (parteilos) in der Kritik. Die Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), warf ihm vor, das Problem der Fremdenfeindlichkeit zu verharmlosen. Es sei verfehlt, „so zu tun, als gäbe es in Rudolstadt keine Fremdenfeindlichkeit“, schreibt die Politikerin in einem Brief an den Bürgermeister. Göring-Eckardt stammt aus Thüringen.

Nach Medienberichten waren die Frau und ihre Kinder in der Stadt wiederholt Anfeindungen ausgesetzt. Ein Kind sei als „Nigger“ beschimpft, ein anderes verprügelt worden. Die Frau sei in einigen Geschäften nicht bedient worden. Deswegen sei die Familie 2007 ins Rheinland gezogen. Die Evangelische Kirche in Thüringen bestätigte die Darstellung.

Die Stadtverwaltung wehrte sich gegen „pauschale Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit“: „Mir sind keine außergewöhnlichen Vorkommnisse bekannt. Manches wird übertrieben. Hier herrscht keine Ausländerfeindlichkeit“, wurde Bürgermeister Reichl zitiert. Damit stieß er bei Göring-Eckardt auf heftige Kritik: Eine solche Bagatellisierung arbeite denen in die Hände, die Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung erreichen wollen. Reichl war gestern für eine direkte Stellungnahme nicht zu erreichen. red/dpa

 
 

Lesezeichen hinzufügen

Zurück Zurück Artikel drucken Drucken    Artikel speichern Speichern    Artikel versenden Versenden Nach ObenNach oben
 
 

Kommentare zum Artikel

Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

 
 


 
 
DIE KINDERZEITUNG
 
 
Thüringen
 
Umfrage-Ergebnis

Sollte die CD mit Daten von deutschen Steuersündern gekauft werden?

80,67% - ja, Steuersündern sollte kein Pardon gegeben werden
18,67% - nein, das ist rechtlich sehr fragwürdig
0,66% - weiß nicht

[ Grafik anzeigen ]

 
 
Feuilleton
pl_blende_091209
 


Kontakt Impressum Datenschutz rechtliche Hinweise Öff. Verfahrensverzeichnis