Erfurt - Thüringen hat 2009 die meisten Arbeitsplätze im Bundesländer-Vergleich eingebüßt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes vom Donnerstag hatten 1,015 Millionen Menschen eine Beschäftigung. Das seien 1,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Bereits damals war Thüringen mit 0,4 Prozent Zuwachs bundesweit Schlusslicht. Rückgänge verzeichneten 2009 auch Sachsen und das Saarland mit jeweils 0,8 Prozent. Bundesweit blieb die Job-Zahl konstant.
Die Statistik erfasst Beschäftigte nach dem Bundesland ihres Arbeitsorts. Die traditionell hohe Thüringer Pendlerzahl erscheint dabei in den Zahlen anderer Länder. (dpa)
Erwerbstätige am Arbeitsort
2008 und 2009
Berechnungsstand: Februar 2010
Land
2008
2009
Veränderung 2009
gegenüber 2008
1 000 Personen
Prozent
Baden-Württemberg
5 601,6
5 573,0
- 0,5
Bayern
6 648,5
6 649,1
0,0
Berlin
1 638,0
1 665,6
1,7
Brandenburg
1 048,3
1 056,9
0,8
Bremen
392,4
390,9
- 0,4
Hamburg
1 114,2
1 124,9
1,0
Hessen
3 114,2
3 117,3
0,1
Mecklenburg-Vorpommern
732,1
731,4
- 0,1
Niedersachsen
3 662,4
3 677,0
0,4
Nordrhein-Westfalen
8 689,6
8 673,1
- 0,2
Rheinland-Pfalz
1 857,5
1 854,5
- 0,2
Saarland
510,3
506,5
- 0,8
Sachsen
1 953,6
1 938,6
- 0,8
Sachsen-Anhalt
1 014,9
1 010,1
- 0,5
Schleswig-Holstein
1 272,8
1 280,5
0,6
Thüringen
1 028,6
1 015,8
- 1,2
Deutschland
40 279,0
40 265,0
0,0
Quelle: Landesamt für Statistik
Ressort Wirtschaft
Erschienen am 11.03.2010 11:41
Arbeitsmarkt
Thüringen wieder Schlusslicht bei Arbeitsplätzen
Drucken|
Speichern|
Versenden
|
-
von fuzzi am 12.03.2010 00:09
Lichtechnisch gesehen...
war ja auch in Thüringen nix los:In den meisten Ministerien brannte doch nur Tranfunzeln und in der Staatskanzlei eine Weihrauchlampe.

Drucken
Speichern
Versenden












