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Erschienen am 25.11.2008 00:00
Volleyball
„Der neue Ball macht noch Probleme“
Grit Lehmann im Interview

SuhlVor dem heutigen Spiel des VfB Suhl gegen den Dresdner SC wollten wir von Suhls Grit Lehmann wissen, wie sich die

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Bild:  
Mannschaft auf den Gegner einstellt.

Wie kann man Dresden schlagen?

G. Lehmann: Das A und O sind Aufschlag und Annahme. Mit dem Aufschlag müssen wir Druck machen. Wenn die Annahme gut kommt und wir unser erstes Tempo durchziehen können, haben wir eine Chance. Aber die Annahme war in letzter Zeit auch eines unserer Hauptprobleme.

Woran liegt das?

G. Lehmann: Die Statistik zeigt, dass alle Mannschaften in diesem Bereich Probleme haben. Die Liga spielt mit einem neuen Ball, dessen Flugbahn nur schwer einzuschätzen ist. Im Spiel gegen Münster kam ein Aufschlag auf mich zu, der zunächst fast einen Meter außerhalb des Feldes war, sich aber dann noch extrem drehte. Das war auf dem Video deutlich zu erkennen. Wir vermuten, dass die unterschiedlichen Flugeigenschaften auch von der Temperatur in der Halle abhängen. Beim Training ist es dort deutlich kühler als bei den Spielen. Zudem ist der neue Ball etwas kleiner und hat eine andere Oberfläche.

Können Sie sich an den neuen Ball gewöhnen?

G. Lehmann: Das sollte man meinen, aber bisher kann ich diesbezüglich noch keine deutliche Besserung feststellen.

Wie wichtig ist ein Sieg gegen Dresden – generell und auch, was die aktuelle Tabelle betrifft?

G. Lehmann: Im letzten Jahr war für uns gegen Dresden nichts zu holen. Es wäre also nicht schlecht, wenn es mal wieder mit einem Sieg klappen würde. Wenn das nicht passieren sollte, ist noch nicht alles verloren. Aber in dieser Saison zählt jeder Satz, insofern war auch die 0:3-Niederlage in Schwerin ärgerlich.

Gespräch: Claudia Fehse

 
 

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